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Stipendienzentrum

Universität Bern, Fakultät für Zahnmedizin

Abteilung für restaurative Zahnmedizin und Gerodontologie

 

Über das Stipendienzentrum

Das ITI-Stipendienprogramm bietet eine außergewöhnliche Lernerfahrung für alle, die ihr Fachwissen in den Bereichen rekonstruktive Zahnheilkunde und Gerodontologie leidenschaftlich vertiefen möchten. Dieses Zentrum bietet Stipendiaten die Möglichkeit, ihr Wissen über das gesamte Spektrum der oralen Rehabilitation zu erweitern: von digitalen Arbeitsabläufen und CAD/CAM-Technologien bis hin zur Versorgung von Patienten mit teilweisem oder vollständigem Zahnverlust, wobei sowohl festsitzende als auch herausnehmbare Versorgungen mit und ohne Implantatunterstützung behandelt werden. Der Schwerpunkt liegt auf der evidenzbasierten Behandlungsplanung, der Prothetikmaterialkunde sowie den individuellen funktionellen und ästhetischen Anforderungen des Patienten. Die Abteilung für Rekonstruktive Zahnmedizin und Gerodontologie verfügt darüber hinaus über große Kompetenz bei der Behandlung von maxillofazialen Traumata und Tumorfällen – gemeinsam mit dem Universitätsklinikum (chirurgischer Bereich) wird das gesamte Spektrum an Patienten versorgt, einschließlich Jochbeinimplantaten und maßgeschneiderten Implantaten. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Behandlung orofazialer Schmerzen, und mit dem Labor für digitale Zahntechnik besteht ein starker Forschungsschwerpunkt auf präklinischen digitalen Studien, einschließlich des Drucks von Zirkonoxid. Das Programm ist durchdacht strukturiert und kann an die Wünsche des Stipendiaten angepasst werden – entweder mit stärkerem Forschungsschwerpunkt (präklinisch) oder mit klinischem Schwerpunkt. Die Stipendiaten haben die Möglichkeit, direkt an der Behandlungsplanung mitzuwirken, sowohl bei einfachen als auch bei komplexen Behandlungen zu assistieren und in innovative Forschung einzutauchen, mit der Aussicht auf Veröffentlichungen in führenden Fachzeitschriften. Bei einer forschungsorientierten Ausrichtung besteht die Möglichkeit, den akademischen Grad „Dr. med. dent.“ (Univ. Bern) zu erwerben.

Auch wenn ITI-Stipendiaten nicht selbst direkt an der Patientenbehandlung beteiligt sind, spielen sie eine wesentliche Rolle bei der Unterstützung erfahrener Ärzte und Assistenzärzte und gewinnen zudem unschätzbare Einblicke in die klinische Praxis.

Die Stipendiaten erhalten Zugang zu Bildungsangeboten von Weltklasse. Zu den herausragenden Angeboten zählen die ITI Education Week und weitere Weiterbildungskurse (CE). Dies ist eine spannende Gelegenheit, mit führenden Chirurgen zusammenzuarbeiten, an Forschungsprojekten teilzunehmen und Ihre Fähigkeiten in einem dynamischen, unterstützenden Umfeld zu verfeinern. Durch die Teilnahme an diesem Programm erhalten ITI-Stipendiaten einen unvergleichlichen Einblick in fortschrittliche Techniken, innovative Behandlungsmethoden und wegweisende Studien und legen damit den Grundstein für eine erfolgreiche und einflussreiche Karriere.

Leiter des Stipendienzentrums

Leiter des Stipendienzentrums
Prof. Dr. Martin Schimmel

Abteilung für restaurative Zahnmedizin und Gerodontologie

Aktivitäten

Aktivitäten während des Stipendienjahres

Klinische Tätigkeiten, an denen der ITI-Stipendiat während des Stipendienjahres teilnehmen wird
Sitzungen zur Behandlungsplanung
Durchführung von Mundhygienemaßnahmen und -pflege
Beobachtung der Patientenbehandlung
Unterstützung bei der Patientenbehandlung
Behandlung von Patienten unter fachärztlicher Aufsicht: Einsetzen von Implantaten
Behandlung von Patienten unter Aufsicht der Lehrkräfte: Einbringen von Implantaten
Behandlung von Patienten im Alleingang: Einsetzen von Implantaten
Patienten allein behandeln: Implantate wiederherstellen
Mit der Behandlung verbundene Laboruntersuchungen
Lokale Vorschriften und besondere Anforderungen, die der Stipendiat erfüllen muss, um an klinischen Tätigkeiten teilnehmen und Patienten behandeln zu dürfen

Deutschkenntnisse auf Niveau B1, Zahnarztdiplom aus der Schweiz oder der Europäischen Union

Weiterbildung/Spezialisierung
Eine Weiterbildung in dem folgenden Fachgebiet bzw. in einem der folgenden Fachgebiete ist zwingend erforderlich
​​Eine Facharztausbildung in einem der folgenden Fachgebiete ist von Vorteil: Prothetik, Oralchirurgie, Parodontologie
Mindestens drei Jahre berufliche klinische Erfahrung als qualifizierter Zahnarzt erforderlich
Mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der klinischen Praxis als qualifizierter Zahnarzt, einschließlich Implantologie, sind erforderlich
Forschungsaktivitäten, an denen der ITI-Stipendiat während des Stipendienjahres teilnehmen wird
​​Beteiligung an der präklinischen Forschung
Beteiligung an der translationalen Forschung
Beteiligung an klinischer Forschung
​​Abgestimmte Einbindung in die bestehenden Forschungsaktivitäten des Zentrums
​Den Stipendiaten werden entsprechend ihren Forschungsinteressen Mentoren zugewiesen.
Die Stipendiaten können eigene Forschungsprojekte starten 
Forschungserfahrung erforderlich
Forschungserfahrung, die durch begutachtete wissenschaftliche Publikationen (Originalarbeiten) belegt ist, ist unerlässlich.
Forschungserfahrung, die durch begutachtete wissenschaftliche Publikationen (Originalarbeiten) belegt ist, ist wünschenswert.
​Forschungserfahrung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen zu den Forschungsaktivitäten

Das Labor für digitale Zahntechnik, das gemeinsam mit der Abteilung für Präventive, Restaurative und Kinderzahnheilkunde betrieben wird, bietet Wissenschaftlern eine hochmoderne Umgebung für die vorklinische Forschung. Die Forschungsaktivitäten konzentrieren sich auf fünf Hauptbereiche: (1) Bewertung digitaler Technologien für Diagnose und Behandlungsplanung, einschließlich intraoraler Scans, Scans in Industriequalität und KI-gestützter Arbeitsabläufe; (2) Genauigkeitsprüfungen von CAD-CAM-Systemen, einschließlich Fräsmaschinen und dentaler 3D-Drucker – das Labor verfügt über einen umfangreichen Bestand an Photopolymerisationsdruckern (SLA, DLP und LCD), was Vergleichsstudien zum Druck mit Kunststoff und Zirkonoxid ermöglicht; (3) die physikalische, optische und mechanische Prüfung von CAD-CAM-Prothesen, von minimalinvasiven kleinen Restaurationen bis hin zu zahn- bzw. implantatgetragenen Gerüsten für den gesamten Zahnbogen, die mittels digitaler Technologien hergestellt werden; (4) Untersuchung neuer digitaler Zahntechnik-Verfahren und ihrer klinischen Anwendbarkeit, darunter digitales Prothesendesign, implantatgetragene Prothesen und personalisierte Titangerüste, die in Zusammenarbeit mit dem Schweizer m4m-Center entwickelt werden; (5) sowie der Einsatz digitaler Werkzeuge zur Verbesserung der zahnmedizinischen Ausbildung. Die in dieses Labor integrierten Wissenschaftler werden zu laufenden In-vitro- und präklinischen Studien beitragen, an der Studienkonzeption, der Datenerhebung und der statistischen Auswertung mitwirken und dazu ermutigt, ihre Ergebnisse zur Veröffentlichung in Fachzeitschriften mit Peer-Review einzureichen. Eine enge Zusammenarbeit mit den klinischen Teams stellt sicher, dass die Grundlagenforschung kontinuierlich in patientenrelevante Ergebnisse umgesetzt wird.

Während des Stipendienjahres wird die Zeit des Stipendiaten wie folgt auf die nachstehend aufgeführten Aktivitäten aufgeteilt (Schätzung)

30%
Patientenversorgung
50%
Forschung
20%
Didaktisch

Je nach den Zielen des Wissenschaftlers kann es jedoch auch stärker forschungsorientiert sein.

Sprachliche Anforderungen

Flüssige Englischkenntnisse sind erforderlich. Grundkenntnisse in Deutsch oder Spanisch sind von Vorteil.

Vorlesungen und Kurse finden überwiegend auf Deutsch statt, allerdings wird in einigen Veranstaltungen auch Englisch verwendet, das an die Bedürfnisse der Stipendiaten angepasst wird.

Für die Teilnahme an klinischen Tätigkeiten sind Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 erforderlich.

Weitere Informationen

ITI-Stipendiaten haben die Möglichkeit, an allen von der School of Dental Medicine angebotenen Fortbildungskursen zum Thema Implantattherapie teilzunehmen, darunter die ITI Education Week sowie Masterkurse zu den Themen Knochentransplantation und ästhetische Implantologie. ITI-Stipendiaten sind eingeladen, an einem Forschungsprojekt mitzuarbeiten, dessen Ergebnisse in einer Veröffentlichung münden.

Wichtig: Für die Beantragung der Visumunterlagen müssen die erforderlichen Unterlagen mindestens drei Monate vor Beginn des Stipendiums eingereicht werden. Die Universität Bern unterstützt Sie bei der Visumbeschaffung.

Lebenshaltungskosten

Wir raten Ihnen dringend, die Lebenshaltungskosten (Wohnen/Miete, Verpflegung, Transport usw.) in der Stadt dieses ITI-Stipendienzentrums zu berücksichtigen, da bestimmte Standorte sehr teuer sein können. Es ist wichtig zu verstehen, dass das ITI-Stipendium nicht alle Lebenshaltungskosten abdeckt, sondern lediglich einen Beitrag dazu leistet. Vergewissern Sie sich daher, dass Sie die Lebenshaltungskosten in der Stadt dieses Stipendienzentrums genau kennen, wenn Sie eine Bewerbung in Betracht ziehen. Sie müssen darauf vorbereitet sein, die Lebenshaltungskosten aus eigener Tasche mitzufinanzieren. Das ITI kann während des Stipendienjahres keine zusätzlichen Mittel bereitstellen.

Kontaktdaten:

Prof. Dr. Martin Schimmel
Leiter des Stipendienzentrums

Abteilung für restaurative Zahnmedizin und Gerodontologie
Freiburgstraße 7
3010 Bern
Schweiz

E-Mail: [email protected]

Eine Erfahrung, die das Leben verändert – Einblicke ehemaliger Stipendiaten

Erfahren Sie von ehemaligen Stipendiaten, wie sie ihr ITI-Stipendienjahr und dessen Auswirkungen auf ihren beruflichen Werdegang einschätzen.

Wissenschaftler
4. Mai 2026
Dr. Gabriela Sabatini