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Stipendienzentrum

Goethe-Universität Frankfurt

Abteilung für Oralchirurgie, Implantologie und Oralmedizin

 

Über das Stipendienzentrum

Das ITI-Stipendienzentrum an der Goethe-Universität Frankfurt ist in ein hochfrequentiertes Überweisungszentrum für Oralchirurgie, Implantologie und Oralmedizin eingebettet. Die Abteilung bietet hochspezialisierte chirurgische und interdisziplinäre Versorgung mit einem starken Schwerpunkt auf komplexen Implantatfällen, periimplantären Erkrankungen und rekonstruktiven Eingriffen.

Der Stipendiat wird in ein strukturiertes klinisches und akademisches Umfeld eingebunden und von erfahrenen Dozenten eng betreut. Das Programm ist so konzipiert, dass es durch fallbasiertes Lernen, die strukturierte Beobachtung fortgeschrittener chirurgischer Eingriffe und die aktive Teilnahme an klinischen Entscheidungsprozessen einen umfassenden Einblick in die moderne Implantologie vermittelt.

Aufgrund gesetzlicher Auflagen wird der Stipendiat in keiner Form an der praktischen Patientenbehandlung oder der Assistenz am Behandlungsstuhl teilnehmen. Der Schwerpunkt liegt auf klinischem Denken, der Behandlungsplanung sowie der Mitwirkung an laufenden klinischen und translationalen Forschungsaktivitäten.

Das akademische Umfeld ist international ausgerichtet und zeichnet sich durch eine starke Einbindung der Forschung sowie ein strukturiertes Mentoring-Programm aus. Der Studiengang eignet sich besonders für Bewerber mit klinischer Vorerfahrung, die ihr Fachwissen im Bereich der komplexen Implantologie und der Behandlung von periimplantären Erkrankungen aus akademischer und analytischer Perspektive vertiefen möchten.

Lehrstühle des Stipendienzentrums

Leiter des Stipendienzentrums
Prof. Dr. Frank Schwarz

Abteilung für Oralchirurgie, Implantologie und Oralmedizin

Aktivitäten

Aktivitäten während des Stipendienjahres

Klinische Tätigkeiten, an denen der ITI-Stipendiat während des Stipendienjahres teilnehmen wird
Sitzungen zur Behandlungsplanung
Durchführung von Mundhygienemaßnahmen und -pflege
Beobachtung der Patientenbehandlung
Unterstützung bei der Patientenbehandlung
Behandlung von Patienten unter fachärztlicher Aufsicht: Einsetzen von Implantaten
Behandlung von Patienten unter Aufsicht der Lehrkräfte: Einbringen von Implantaten
Behandlung von Patienten im Alleingang: Einsetzen von Implantaten
Patienten allein behandeln: Implantate wiederherstellen
Laboruntersuchungen und mit der Behandlung verbundene Maßnahmen
Lokale Vorschriften und besondere Anforderungen, die der Stipendiat erfüllen muss, um an klinischen Tätigkeiten teilnehmen und Patienten behandeln zu dürfen

Aufgrund deutscher gesetzlicher Vorschriften ist es den Stipendiaten nicht gestattet, im Rahmen dieses Programms an der praktischen Patientenbehandlung oder an der Assistenz am Behandlungsstuhl teilzunehmen.

Weitere Informationen zu den klinischen Aktivitäten

Der Stipendiat wird aktiv an Fallbesprechungen, der Behandlungsplanung und der strukturierten Beobachtung komplexer chirurgischer Eingriffe beteiligt sein. Der Schwerpunkt liegt auf klinischer Entscheidungsfindung, interdisziplinärer Zusammenarbeit und der Auseinandersetzung mit anspruchsvollen Überweisungsfällen.

Weiterbildung/Spezialisierung
Eine Facharztausbildung in dem folgenden Fachgebiet bzw. in einem der folgenden Fachgebiete ist zwingend erforderlich:
Eine Weiterbildung in einem der folgenden Fachgebiete ist von Vorteil: Parodontologie, Oralchirurgie oder Prothetik
Mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der klinischen Praxis als qualifizierter Zahnarzt erforderlich
Mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der klinischen Praxis als qualifizierter Zahnarzt, einschließlich Implantologie, sind erforderlich
Forschungsaktivitäten, an denen der ITI-Stipendiat während des Stipendienjahres teilnehmen wird
Beteiligung an der präklinischen Forschung
Beteiligung an der translationalen Forschung
Beteiligung an klinischer Forschung
Abgestimmte Einbindung in die bestehenden Forschungsaktivitäten des Zentrums
Den Stipendiaten werden entsprechend ihren Forschungsschwerpunkten Mentoren zugewiesen.
Die Stipendiaten können eigene Forschungsprojekte* starten
Forschungserfahrung erforderlich
Forschungserfahrung, die durch begutachtete wissenschaftliche Publikationen (Originalarbeiten) belegt ist, ist unerlässlich.
Forschungserfahrung, die durch begutachtete wissenschaftliche Publikationen (Originalarbeiten) belegt ist, ist wünschenswert.
Forschungserfahrung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen zu den Forschungsaktivitäten

Dieses Programm richtet sich an Teilnehmer, die vertiefte akademische und klinische Einblicke ohne direkten Patientenkontakt erwerben möchten. Es eignet sich insbesondere für Kliniker, die ihr Verständnis für komplexe Implantatfälle, periimplantäre Erkrankungen und evidenzbasierte Entscheidungsfindung in einem hochkarätigen akademischen Umfeld vertiefen möchten.
Bewerber sollten motiviert sein, sich aktiv an klinischen Diskussionen, strukturierten Beobachtungen und Forschungsaktivitäten zu beteiligen.

Während des Stipendienjahres wird die Zeit des Stipendiaten wie folgt auf die nachstehend aufgeführten Aktivitäten aufgeteilt

0%
Patientenversorgung
80%
Forschung
20%
Didaktisch
Sprachliche Anforderungen

Fließende Englischkenntnisse sind erforderlich.
Deutschkenntnisse sind für die Teilnahme an klinischen Besprechungen von Vorteil, jedoch nicht zwingend erforderlich.

Weitere Informationen

Der ITI-Stipendiat muss eine eigene Krankenversicherung abschließen und aufrechterhalten. Der ITI-Stipendiat muss außerdem Nachweise vorlegen, die den Anforderungen der Universität hinsichtlich aller für den Aufenthalt in patientennahen Einrichtungen erforderlichen Impfungen entsprechen, und die notwendigen gesundheitlichen Unbedenklichkeitsbescheinigungen einholen, bevor ihm der Zugang zu Bereichen mit Patientenbetreuung gewährt wird.

Lebenshaltungskosten

Wir raten Ihnen dringend, die Lebenshaltungskosten (Wohnen/Miete, Verpflegung, Transport usw.) in der Stadt dieses ITI-Stipendienzentrums zu berücksichtigen, da bestimmte Standorte sehr teuer sein können. Es ist wichtig zu verstehen, dass das ITI-Stipendium nicht alle Lebenshaltungskosten abdeckt, sondern lediglich einen Beitrag dazu leistet. Vergewissern Sie sich daher, dass Sie die Lebenshaltungskosten in der Stadt dieses Stipendienzentrums genau kennen, wenn Sie eine Bewerbung in Betracht ziehen. Sie müssen darauf vorbereitet sein, die Lebenshaltungskosten aus eigener Tasche mitzufinanzieren. Das ITI kann während des Stipendienjahres keine zusätzlichen Mittel bereitstellen.

Kontaktdaten

Prof. Dr. Frank Schwarz
Vorsitzender

Klinik für Zahnchirurgie, Implantologie und Oralmedizin

Goethe-Universität Frankfurt

Theodor-Stern-Kai 7, 60596 Frankfurt am Main, Deutschland

E-Mail:  [email protected]