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Stipendienzentrum

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Abteilung für Prothetik, Alterszahnheilkunde und kraniomandibuläre Funktionsstörungen

 

Über das Stipendienzentrum

Das ITI-Stipendium an der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist in der Abteilung für Prothetik, Geriatrische Zahnmedizin und Kraniomandibuläre Funktionsstörungen angesiedelt. Als eines der größten Universitätsklinika Europas bietet die Charité ein anregendes akademisches und klinisches Umfeld, in dem modernste Patientenversorgung, Lehre und Forschung miteinander verbunden sind.
Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Florian Beuer, MME, Lehrstuhlinhaber und international anerkannter Experte für Prothetik und Implantologie, werden die Stipendiaten aktiv an der Patientenbehandlung mitwirken. Unter fachlicher Aufsicht werden sie zu allen Aspekten der prothetischen und implantologischen Therapie beitragen, wobei der Schwerpunkt auf digitalen Arbeitsabläufen und ästhetischer Rehabilitation liegt.
Der Studiengang legt den Schwerpunkt auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Spezialisten aus den Bereichen Oralchirurgie, Parodontologie und anderen verwandten Fachgebieten und vermittelt den Stipendiaten so einen umfassenden Überblick über die orale Rehabilitation und die patientenorientierte Versorgung. Der Einblick in wegweisende Forschungsarbeiten in Bereichen wie Materialwissenschaften und digitale Innovation bietet wertvolle Möglichkeiten für die akademische und wissenschaftliche Weiterentwicklung.
Neben der praktischen klinischen Ausbildung nehmen die Stipendiaten an strukturierten Bildungsmaßnahmen teil, darunter Seminare, Literaturrecherchen und gemeinsame Fallbesprechungen. Diese doppelte Ausrichtung auf Praxis und Theorie gewährleistet eine ausgewogene und fundierte Lernerfahrung.
Bewerber mit fundierten Kenntnissen im Bereich der restaurativen Zahnmedizin werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert, da diese Grundlage eine intensivere Auseinandersetzung mit dem anspruchsvollen klinischen und akademischen Programm der Abteilung ermöglicht.
Durch die Teilnahme am Charité ITI-Stipendienzentrum erwerben die Stipendiaten fundierte klinische Fachkenntnisse, bauen internationale akademische Netzwerke auf und bereiten sich auf Führungsaufgaben in den Bereichen Prothetik und Implantologie vor.

Lehrstühle des Stipendienzentrums

Leiter des Stipendienzentrums
Univ.-Prof. Dr. Florian Beuer MME

Abteilung für Prothetik, Alterszahnheilkunde und kraniomandibuläre Funktionsstörungen

Co-Vorsitzender des Stipendienzentrums
PD Dr. Stefano Pieralli

Abteilung für Prothetik, Alterszahnheilkunde und kraniomandibuläre Funktionsstörungen

Co-Vorsitzender des Stipendienzentrums
außerordentliche Professorin Dr. Gülce Cakmak

Abteilung für Prothetik, Alterszahnheilkunde und kraniomandibuläre Funktionsstörungen

Aktivitäten

Aktivitäten während des Stipendienjahres

Klinische Tätigkeiten, an denen der ITI-Stipendiat während des Stipendienjahres teilnehmen wird
Sitzungen zur Behandlungsplanung
Durchführung von Mundhygienemaßnahmen und -pflege
Beobachtung der Patientenbehandlung
Unterstützung bei der Patientenbehandlung
Behandlung von Patienten unter fachärztlicher Aufsicht: Einsetzen von Implantaten
Behandlung von Patienten unter Aufsicht der Lehrkräfte: Einbringen von Implantaten
Behandlung von Patienten im Alleingang: Einsetzen von Implantaten
Patienten allein behandeln: Implantate wiederherstellen
Laboruntersuchungen und mit der Behandlung verbundene Maßnahmen
Lokale Vorschriften und spezifische Anforderungen, die der Stipendiat erfüllen muss, um an klinischen Tätigkeiten teilnehmen und Patienten behandeln zu dürfen

Der Wissenschaftler sollte die Aufenthaltserlaubnis gemäß § 21 des deutschen Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) beantragen, die für Selbstständige, Freiberufler und Personen vorgesehen ist, die als Wissenschaftler oder Forscher selbstständig tätig sind.
Um Patienten zu behandeln, muss der Stipendiat in der Lage sein, mit ihnen in ihrer Sprache zu kommunizieren. Aufgrund des internationalen Umfelds in Berlin können auch Patienten behandelt werden, die andere Sprachen als Deutsch sprechen (z. B. Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Türkisch usw.). Sollte der Stipendiat kein Deutsch sprechen, kann der Umfang der klinischen Tätigkeit reduziert und durch Forschungs- und Lehrtätigkeiten ersetzt werden.

Weitere Informationen zu den klinischen Aktivitäten

Der Stipendiat wird vollständig in den klinischen Alltag eingebunden und an allen Phasen beteiligt sein, von der Behandlungsplanung bis hin zur chirurgischen und prothetischen Umsetzung. Der Stipendiat wird mit einfachen, fortgeschrittenen und komplexen rehabilitativen Fällen zu tun haben, die Einzel- und Mehrfachimplantate umfassen. Besonderes Augenmerk wird auf den Einsatz digitaler Technologien gelegt.

Weiterbildung/Spezialisierung
Eine Weiterbildung in dem folgenden Fachgebiet bzw. in einem der folgenden Fachgebiete ist zwingend erforderlich
Eine Weiterbildung in dem folgenden Fachgebiet bzw. einem der folgenden Fachgebiete ist von Vorteil: Prothetik
Mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der klinischen Praxis als qualifizierter Zahnarzt erforderlich
Mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der klinischen Praxis als qualifizierter Zahnarzt, einschließlich Implantologie, sind erforderlich
Forschungsaktivitäten, an denen der ITI-Stipendiat während des Stipendienjahres teilnehmen wird
Beteiligung an der präklinischen Forschung
Beteiligung an der translationalen Forschung
Beteiligung an klinischer Forschung
Abgestimmte Einbindung in die bestehenden Forschungsaktivitäten des Zentrums
Den Stipendiaten werden entsprechend ihren Forschungsschwerpunkten Mentoren zugewiesen.
Die Stipendiaten können eigene Forschungsprojekte starten
Forschungserfahrung erforderlich
Forschungserfahrung, die durch begutachtete wissenschaftliche Publikationen (Originalarbeiten) belegt ist, ist unerlässlich.
Forschungserfahrung, die durch begutachtete wissenschaftliche Publikationen (Originalarbeiten) belegt ist, ist wünschenswert.
Forschungserfahrung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen zu den Forschungsaktivitäten

Der Stipendiat wird an laufenden Laborversuchen mitwirken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung und kritischen Bewertung digitaler Arbeitsabläufe, einschließlich des Einsatzes intraoraler und extraoraler Scantechnologien sowie additiver Fertigungsverfahren wie dem 3D-Druck.
Darüber hinaus wird der Stipendiat in einem interdisziplinären Forschungsumfeld mitarbeiten, um die Umsetzung präklinischer Erkenntnisse in klinisch anwendbare Strategien zu unterstützen. Der Stipendiat wird zudem die Möglichkeit haben, eigenständige Forschungsprojekte zu initiieren.

Während des Stipendienjahres wird die Zeit des Stipendiaten wie folgt auf die nachstehend aufgeführten Aktivitäten aufgeteilt (voraussichtlich)

40%
Patientenversorgung
40%
Forschung
20%
Didaktisch
Sprachliche Anforderungen

Für Forschungs- und Lehrzwecke sind gute Englischkenntnisse erforderlich, während für klinische Tätigkeiten gute Deutschkenntnisse vorausgesetzt werden. Deutschkenntnisse, die über Grundkenntnisse hinausgehen, sind für klinische Tätigkeiten von Vorteil.

Weitere Informationen

Der Stipendiat hat die Möglichkeit, an lokalen ITI-Studienkreisen, der ITI-Jahreshauptversammlung und dem Treffen der deutschen ITI-Sektion teilzunehmen sowie den ITI-Lehrplan zu absolvieren, um sein Wissen zu vertiefen und sich beruflich weiterzuentwickeln. Darüber hinaus hat der Stipendiat die Möglichkeit, andere ITI-Stipendienzentren in Deutschland zu besuchen.

Lebenshaltungskosten

Wir raten Ihnen dringend, die Lebenshaltungskosten (Wohnen/Miete, Verpflegung, Transport usw.) in der Stadt dieses ITI-Stipendienzentrums zu berücksichtigen, da bestimmte Standorte sehr teuer sein können. Es ist wichtig zu verstehen, dass das ITI-Stipendium nicht alle Lebenshaltungskosten abdeckt, sondern lediglich einen Beitrag dazu leistet. Vergewissern Sie sich daher, dass Sie die Lebenshaltungskosten in der Stadt dieses Stipendienzentrums genau kennen, wenn Sie eine Bewerbung in Betracht ziehen. Sie müssen darauf vorbereitet sein, die Lebenshaltungskosten aus eigener Tasche mitzufinanzieren. Das ITI kann während des Stipendienjahres keine zusätzlichen Mittel bereitstellen.

Kontaktdaten

Univ.-Prof. Dr. Florian Beuer MME
Vorsitzender

Charité – Universitätsmedizin Berlin
Aßmannshauser Str. 4–6, 14197 Berlin
Deutschland

E-Mail: [email protected]

PD Dr. Stefano Pieralli
Stellvertretender Vorsitzender

Charité – Universitätsmedizin Berlin
Aßmannshauser Str. 4–6, 14197 Berlin
Deutschland

E-Mail: [email protected]

außerordentliche Professorin Dr. Gülce Cakmak
Stellvertretender Vorsitzender

Charité – Universitätsmedizin Berlin
Aßmannshauser Str. 4–6, 14197 Berlin
Deutschland

E-Mail: [email protected]